Am Samstag waren 160.000 Haushalte in und um Cannes teils stundenlang vom Stromnetz abgeschnitten. Zuvor hatte es in der Nacht einen Brand an einem Elektrizitätswerk gegeben. Die Gendarmerie geht von einem kriminellen Hintergrund aus. Außerdem war ein Mast auf eine Hochspannungsleitung gestürzt. Zunächst gab es keine Informationen darüber, ob der Stromausfall in Nizza mit dem in Cannes zusammenhängt.
Gruppen beanspruchen Angriff auf Stromnetz für sich
Am Samstagabend waren beim Filmfestival in Cannes die Preise verliehen worden. Die Preisverleihung lief normal ab. Der Festivalpavillon hat seine eigene, unabhängige Stromversorgung. Der Betrieb lief auch während des Stromausfalls in der Stadt weitestgehend normal weiter. Filmvorführungen im "Cineum", einem Multiplex-Kino, das außerhalb des Zentrums liegt, wurden jedoch unterbrochen.
Zwei Gruppen, die sich selbst als anarchistisch bezeichnen, beanspruchten den Brand in der Nähe von Cannes und Beschädigungen an dem Strommast in einem online veröffentlichten Schreiben für sich. Man habe damit das Festival stören wollen. Auch habe man den Strom bei verschiedenen Unternehmen in der Gegend und am Flughafen kappen wollen. Die Staatsanwaltschaft Draguignan teilte mit, das Schreiben werde geprüft./rbo/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.