LEIPZIG (dpa-AFX) - Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Polizei einen Posten mit speziellem Radar eingerichtet. Die Technik wurde auf der Besucherplattform des alten Towers installiert, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Aus einsatztaktischen Gründen würden keine Details dazu bekanntgegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage. Laut dem Nachrichtenportal "Tag24" handelt es sich um ein EchoShield-Radarsystem, das anfliegende Drohnen auf größere Distanzen erkennen und ihre Flugbahnen verfolgen kann.
Für dich zusammengefasst:
Die Polizei hat einen Radarposten am Flughafen Leipzig/Halle.
Dieser erkennt Drohnen auf größere Distanzen.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Sprengstoff-Drohnen.
Auf dem Flughafen war vor wenigen Tagen in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Zudem war ein Flugzeug mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt kollidiert - möglicherweise einer zweiten Drohne. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr./hum/DP/mis
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