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ROUNDUP/Merz: Treffen Putin und Selenskyj binnen zwei Wochen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Innerhalb der nächsten zwei Wochen soll es nach den Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz ein Treffen von Russlands Präsident Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geben. Das sagte Merz nach dem Ukraine-Gipfel in Washington.

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Für dich zusammengefasst:
  • Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte ein Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj innerhalb der nächsten zwei Wochen an.
  • Das Treffen soll an einem noch zu vereinbarenden Ort stattfinden.
  • Merz betonte, dass die Ukraine keine Gebietsabtretungen aufgezwungen werden dürften und dass entsprechende Sicherheitsgarantien im Falle eines Friedensabkommens gegeben werden würden.
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Hinweis

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, er bereite ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj vor. Danach solle es ein Dreiertreffen geben, an dem auch er teilnehmen werde.

Merz sagte, das Treffen zwischen Putin und Selenskyj solle an einem Ort stattfinden, der noch vereinbart werden müsse.

Dieses Treffen müsse gut vorbereitet werden. Er habe heute noch keine Vorstellung, was dieses Treffen auslösen könne. "Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert und mehr als das, dass es nun spätestens mit diesem Treffen auch einen Waffenstillstand in der Ukraine gibt."

Merz sagte weiter, der Ukraine dürften keine Gebietsabtretungen aufgezwungen werden. Die russische Forderung, die Ukraine möge die freien Teile des Donbass aufgeben, würde in der Dimension dem Vorschlag entsprechen, "als wenn die USA auf Florida verzichten müssten". Ein souveräner Staat könne so etwas nicht so einfach entscheiden. Diese Entscheidung müsse die Ukraine im Laufe der Verhandlungen selbst treffen.

Der Kanzler sagte weiter, die Europäer hätten sehr nachdrücklich die Ankündigung von Trump begrüßt, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu geben. Diese Sicherheitsgarantien hätten eine sehr lange und intensive Diskussion erfordert. "Es wird also im Falle eines Friedensabkommens entsprechende Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben."/hoe/DP/zb

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