Die Vereinbarung gelte bis längstens 31. März 2026. Es gebe die Option, eine vier-Tages-Woche zu wählen. Sie sei ein besonderes Anliegen des Betriebsrates gewesen, sagte Franz-Josef Müller, der Vorsitzende des Arbeitnehmergremiums des von der Maßnahme betroffenen sogenannten Betrieb Z. Dieser umfasst unter anderem die Zentrale Forschung und Entwicklung sowie diverse divisionale Entwicklungsabteilungen.
Standortleiter Arnd Hermann nannte die Maßnahme eine solidarische Lösung, mit der auf sozialverträgliche Weise auf die angespannte Situation des Konzerns reagiert werden könne. Nach Worten eines ZF-Sprechers könnte dies eine Blaupause auch für weitere der 40 bis 50 ZF-Standorte in Deutschland sein. Welche und wie viele das sein könnten, wurde bisher nicht mitgeteilt. Es gebe aber bereits Verhandlungen dazu, erläuterte er.
ZF, einer der weltweit größten Automobilzulieferer, hatte im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen geschrieben. Der Verlust hatte knapp über eine Milliarde Euro betragen. 2023 hatte der Konzern unter dem Strich noch einen Gewinn von 126 Millionen Euro gemacht. Der Konzern gehört zu 93,8 Prozent der Zeppelin-Stiftung, die vom Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen geführt wird./avg/DP/mis
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