Alle neun Marschflugkörper seien abgeschossen und 288 Drohnen unschädlich gemacht worden, teilte die Luftwaffe mit. Berichte über Tote gab es zunächst nicht. In der Region Saporischschja wurden nach Angaben des Militärgouverneurs Iwan Fedorow zwei Menschen verletzt. Schäden gab es nach Behördenangaben in mehreren Regionen. Ein Ziel war nach übereinstimmenden Angaben der ukrainische Militärflughafen Starokostjantyniw im westukrainischen Gebiet Chmelnyzkyj.
Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacke auf der Plattform X als bisher größten Drohnenangriff. Menschen seien verletzt und zivile Infrastruktur beschädigt worden. "Das war bereits die dritte aufeinander folgende Nacht kombinierten russischen Terrors - Kampfdrohnen und Marschflugkörper", schrieb er. Auf die Zunahme der russischen Angriffe sollte mit verstärkten Sanktionen reagiert werden.
Eingeschränkter Betrieb an mehreren russischen Flughäfen
Das russische Verteidigungsministerium schrieb bei Telegram, bis zum späten Vormittag 128 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgeschossen zu haben. An mehreren Flughäfen in Russland war der Betrieb aus Sicherheitsgründen zeitweise eingeschränkt. Dazu kommt es immer wieder im Zusammenhang mit ukrainischen Drohnenangriffen. Durch den Einsatz der russischen Flugabwehr sind dann bisweilen keine Starts und Landungen möglich.
Massive russische Angriffe seit mehreren Tagen
Schon am Wochenende hatte Moskau das Nachbarland massiv mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Dabei wurden mehr als ein Dutzend Menschen getötet. US-Präsident Donald Trump brandmarkte Kremlchef Wladimir Putin mit Blick auf die jüngsten Attacken als "absolut verrückt" und monierte, die Luftangriffe seien grundlos. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren gegen eine russische Invasion./ksr/DP/jha
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