- Franziska Giffey kritisierte Kai Wegner für sein Verhalten.
- Wegner spielte Tennis während eines großen Stromausfalls.
- Der Stromausfall wurde durch einen Brandanschlag ausgelöst.
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Welche politischen Folgen es gebe, müsse man nun abwarten. "Ich kann nur sagen, ich bin mit der Situation anders umgegangen", fügte sie an. Sie könne verstehen, dass man in so einer Krisensituation auch eine Pause brauche, so Giffey. "Ich finde, dann kann man das auch sagen", ergänzte sie.
Wegner steht unter Druck, weil er wenige Stunden nach Beginn des Blackouts Tennis spielte hat - während sich rund 100.000 Betroffene ohne Strom und Heizung, Internet und Handy-Empfang mitten im Winter große Sorgen machten. Wegner hatte am Mittwoch eingeräumt, an dem betreffenden Tag von 13.00 bis 14.00 Tennis gespielt zu haben. Er habe den "Kopf freikriegen" wollen.
Inzwischen ist bekannt, dass er die Partie zusammen mit einem anderen Senatsmitglied spielte - seiner Lebensgefährtin, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU). Am Sonntag hatte Wegner auf eine Journalistenfrage noch gesagt, er sei den ganzen Samstag am Telefon gewesen und habe versucht zu koordinieren. Inzwischen sieht er die Aussage selbstkritisch.
Der Stromausfall war durch einen mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag ausgelöst worden. Berlin rief eine sogenannte Großschadenslage aus und bat die Bundeswehr um Amtshilfe./mvk/DP/jha
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