- Bodensee-Pegelstand könnte unter 2,50 Meter sinken.
- Derzeit beträgt der Pegelstand 2,53 Meter.
- Niedrigster Pegelstand seit 1850 lag bei 2,26 Metern.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist auch erstmal keine Entspannung in Sicht. Der DWD prognostiziert für die Nacht zum Donnerstag eine Kaltfront mit schauerartig verstärkten Regenfällen. Zumindest zeitweise dürfte es wieder regnen - örtlich seien um 20 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden möglich. "Es kann auch recht schwach sein", sagte ein DWD-Meteorologe.
Für die ungewöhnliche Situation gibt es mehrere Gründe. Nach Angaben der LUBW fehlte nach einem schneearmen Winter das Schmelzwasser aus den Alpen. Dazu kamen seit Monaten zu geringe Niederschläge und eine hohe Verdunstung während des warmen Sommers.
Allzeitrekord in Sicht
Ein Allzeitrekord ist der aktuelle Pegelstand allerdings nicht: Die niedrigsten Wasserstände erreicht der Bodensee üblicherweise erst im Winter. Nach Angaben des Niedrigwasser-Informationszentrums Baden-Württemberg wurde der niedrigste Wasserstand seit Beginn der Auswertung 1850 mit 2,26 Metern Ende Februar und Anfang März 1858 gemessen.
Der Bodensee folgt einem natürlichen Jahresrhythmus. Nach den meist hohen Wasserständen im Frühsommer und Sommer gehen die Zuflüsse zum Spätsommer zurück. Im Herbst und Winter fällt ein großer Teil des Niederschlags in den Alpen als Schnee und wird zunächst gespeichert. Entsprechend sinkt der Wasserstand normalerweise weiter, bevor er mit der Schneeschmelze im Frühjahr wieder steigt./bak/DP/mis
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