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Schon an den beiden Vortagen hatte der Dax kräftig Federn gelassen, sodass sich ein mehr als acht Prozent großes Wochenminus angehäuft hat. Er verbuchte damit seinen größten Wochenverlust seit der Frühphase des russischen Überfalls auf die Ukraine im Frühjahr 2022. Auch 2025 trübte sich das Bild deutlich ein: Von einem Spitzenplus, das im März beim Rekord noch fast 18 Prozent groß war, ist mittlerweile nur noch ein 3,7 Prozent hohes Jahresplus übrig geblieben.
Laut dem DZ-Bank-Analysten Sören Hettler macht sich derzeit eine gewisse Panik an den Finanzmärkten breit. Anleger flüchteten in sichere Anlagen und die Kurse suchten ihren Boden. Durch die Ankündigung Pekings, ihrerseits Zölle auf US-Importe in Höhe von 34 Prozent zu erheben und Exportkontrollen auf seltene Erden einzuführen, habe die Furcht vor einer Eskalation des Handelskrieges auf globaler Ebene nochmals erheblich zugenommen.
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Robuste US-Arbeitsmarktdaten, die am Nachmittag für den Monat März veröffentlicht wurden, spielten angesichts des Zollkriegs kaum eine Rolle an den internationalen Börsen. In den USA sackte der Dow Jones Industrial
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
"Ob und inwieweit sich die Abwärtsspirale an den Aktienmärkten in den nächsten Tagen fortsetzen wird, dürfte vor allem von den beteiligten Regierungen abhängen", hieß es weiter vom DZ-Bank-Experten Hettler. "Sollte vor allem die US-Regierung klare Verhandlungsbereitschaft signalisieren, könnte das Bild vom 'Dealmaker-Trump' wieder in den Vordergrund rücken und für Beruhigung sorgen." Sollte er seine harte Gangart fortsetzten, seien weitere Rückschläge keineswegs ausgeschlossen. Dem Dax könne dann der Rutsch unter die Marke von 20.000 Punkten drohen.
Am deutschen Aktienmarkt wurden zyklische Werte, wie sie vor allem aus den industriellen Branchen kommen, besonders deutlich abgestoßen. Dies galt im Umfeld fallender Marktzinsen und steigender Wachstumsrisiken aber auch für Banken. Anteile der Deutschen Bank
Zu den größeren Verlierern gehörten auch die Aktien von Infineon (Infineon Aktie)
Im MDax brachen Gerresheimer
Auch die im MDax enthaltenen Papiere der Online-Apotheke Redcare
--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---
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