- Betrieb auf dem Flughafen Wien wurde zeitweise eingestellt.
- Rund 140 Flüge waren von Blitzeis betroffen.
- Flughäfen Bratislava und Budapest waren auch gesperrt.
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WIEN (dpa-AFX) - Blitzeis hat den Betrieb auf dem Flughafen Wien zeitweise lahmgelegt. Rund 140 Flüge seien in irgendeiner Form davon betroffen gewesen, sagte ein Flughafensprecher der Deutschen Presse-Agentur. Flüge seien abgesagt oder umgeleitet worden, andere Maschinen seien erst mit Verzögerung gestartet. Gegen Mittag wurde der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen, wie der Sprecher weiter sagte. Bis sich der Flugbetrieb wieder völlig normalisiere, werde es wohl bis Mittwoch dauern.
In der Nacht war in Wien leichter Schneefall erst in Schneeregen und dann in Regen übergegangen. Der Niederschlag gefror auf den eiskalten Böden immer wieder neu. Trotz des Einsatzes der Räumfahrzeuge war kein Flugbetrieb möglich.
Auch die nahe gelegenen Flughäfen Bratislava und Budapest mussten wetterbedingt zeitweise gesperrt werden. Der nur rund 50 Kilometer von Wien entfernte Airport der slowakischen Hauptstadt Bratislava konnte deshalb anders als sonst nicht als Ausweichmöglichkeit für Wien dienen. Kurz nach Mittag wurde der Flugbetrieb in Bratislava wieder aufgenommen. Weitere Verspätungen schloss der Flughafen aber auch für den Nachmittag nicht aus. Flüge zum Beispiel nach Basel und London waren zuvor storniert worden.
Start- und Landebahnen frieren immer wieder zu
In Ungarns Hauptstadt Budapest machten vereiste Start- und Landebahnen Probleme, sowie heftiger Schneefall und Hagelschlag, wie die Betreibergesellschaft des internationalen Ferenc-Liszt-Flughafens mitteilte. Am frühen Nachmittag wurde der Betrieb nach drei Stunden Pause wieder aufgenommen. Zuvor waren die Pisten auch nach der Enteisung immer wieder zugefroren.
Es kam wegen der Glätte auch zu einem Unfall: Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing (Boeing Aktie) 777F der Gesellschaft Ethiopian Cargo geriet auf dem Weg zu seinem Parkplatz ins Schleudern, kam von der Piste ab und rollte in die angrenzende Rasenfläche. Es musste mit Schleppfahrzeugen von dort weggezogen werden. Über weitere Schäden wurde zunächst nichts bekannt./mrd/DP/stk
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