Ob die OPEC+ wie geplant virtuell am 5. April zusammenkommt, ist eher fraglich. Die üblicherweise anstehende Diskussion der acht Produzentenländer mit freiwilligen Produktionseinschränkungen über eine Ausweitung ihrer Förderung ist hinfällig, da die Produktion in den meisten dieser Länder aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus deutlich gedrosselt werden musste.
Von besonderem Interesse für die Rohstoffmärkte sind auch die zur Wochenmitte veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes in den Hauptabsatzmärkten USA und China. Ein Vorgeschmack war der Einbruch des deutschen ifo-Index in dieser Woche. Das Enttäuschungspotenzial ist groß, denn in beiden Ländern gehen die befragten Analysten bislang davon aus, dass sich die Stimmung nur sehr wenig eintrübt. Damit besteht vor allem für die Industriemetallpreise Rückschlagspotenzial. Denn obwohl sich der Kupferpreis seit Ausbruch des Nahost-Kriegs tatsächlich fast täglich diametral zu den Ölpreisen bewegte, hält sich der Preisabschlag mit rund 8% eher in Grenzen (Abb. 1).

| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FC6Q6M | Call | Oil Brent Future | Hebel: 5,0 |
| FE1VHT | Put | Oil Brent Future | Hebel: 5,1 |
| FC5392 | Call | Oil WTI Light Crude | Hebel: 5,0 |
| FE1VMA | Put | Oil WTI Light Crude | Hebel: 5,0 |
Ungewöhnlich heftig fiel dagegen die Reaktion am Goldmarkt aus. Das gelbe Edelmetall, das in Kriegszeiten zumeist als sicherer Hafen gesucht ist, wird durch die geänderten Zinserwartungen, die wiederum dem drohenden Inflationsschock geschuldet sind, stark belastet. Der Preisrückgang von gut 15% seit Anfang März ist aber wohl auch den extrem starken Preisanstiegen zu Jahresbeginn geschuldet: Schließlich hatte sich Gold im Januar zwischenzeitlich in der Spitze um 30% verteuert. Vor allem die ETF-Anleger sind skeptischer geworden: Die Bestände der von Bloomberg erfassten Gold-ETFs sind inzwischen niedriger als zu Jahresbeginn. Kurzfristig dürfte die Orientierungssuche der Anleger anhalten.
An den Agrarmärkten wartet man auf die Anbaupläne der US-Landwirte: Sollte aufgrund der deutlichen Verteuerung von Düngemitteln weniger Mais angebaut werden als bislang angenommen, könnte der Maispreis steigen (siehe unten).
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|

| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FD0KVP | Call | Gold | Hebel: 4,8 |
| FE1JA4 | Put | Gold | Hebel: 5,1 |
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