"Friedrich Merz hatte einen souveränen Auftritt im Weißen Haus und konnte einige für Deutschland und Europa entscheidende Punkte ansprechen", sagte der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Röttgen ist der für Außenpolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag.
Besonders wichtig sei gewesen, dass Merz das gemeinsame Interesse betont habe, den russischen Krieg gegen die Ukraine zu beenden. "Dafür braucht es zusätzlichen Druck auf (den russischen Präsidenten Wladimir) Putin, wozu Deutschland seinen Beitrag leisten wird." Das Gespräch habe in einer freundlichen Atmosphäre stattgefunden, "um die sich auch Präsident Trump merklich bemüht hat", fügte er hinzu.
Transatlantik-Koordinator: Guter Draht wird helfen
Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), sagte dem "Tagesspiegel": "Der Antrittsbesuch des Kanzlers beim US-Präsidenten war ein Erfolg. Wichtig war bei diesem ersten Treffen vor allem, eine gute persönliche Beziehung aufzubauen. Das ist Merz offensichtlich gelungen." Viel mehr sei von diesem ersten Zusammentreffen nicht zu erwarten gewesen. Der "gute Draht wird uns dabei helfen, gemeinsam mit den Amerikanern erfolgreich die großen Herausforderungen in der Welt anzugehen - besonders den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine"./bk/DP/men
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