Rheinmetall, RENK, HENSOLDT – volle Auftragsbücher, fallende Kurse? Und bei der Digitaliserung sind die Deutschen Defensewerte auch nur Verlierer? Beschränkt man sich zu sehr auf klasssiche Produkte, wie Panzer, Munition und Schiffe und vergisst dabei die steigende Bedeutung von Cyberwaffen, Drohnen und Datenanalyse?
Geht es der Deutschen Defenseindustrie wie jetzt der Autoindustrie, die es aus ihrer starken Position im Verbrennersegment es verschlafen hat autonomes Fahren, Digitaliserung und E-Mobilität rechtzeitig zu setzen. Derzeit spielt die Musik auf jeden Fall nicht in Deutschland, aber es gibt interessante Ansätze. Chancen.
Steigende Verteidigungsausgaben werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft reflexartig mit schwerer „Hardware“ wie Panzern, Kampfflugzeugen oder Munition gleichgesetzt. Doch wer als Investor über den Tellerrand schaut, erkennt längst einen fundamentalen Wandel: Die eigentliche Wertschöpfung verlagert sich auf Software, Datenanalyse, Cybersicherheit und vernetzte Kommunikationssysteme. Moderne Streitkräfte erzeugen gigantische Datenströme über Satelliten, Aufklärungsdrohnen und Radarsysteme. Die zentrale Herausforderung liegt heute darin, diese Daten in kürzester Zeit zu verarbeiten, um in kritischen Situationen präzise Entscheidungen zu treffen. Und für den Aktionär darin, frühzeitig die kommenden Champions zu identifizieren – dabei zu sein.
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