Regen bringt Entspannung im Waldbrandgebiet

dpa-AFX  | 
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Regentropfen an einer Scheibe (Symbolbild).
- ©unsplash.com

OFFENBACH (dpa-AFX) - Die wechselhafte Wetterlage trägt zu einer weiteren Entspannung im Waldbrandgebiet an der belgisch-deutschen Grenze bei. Es habe bereits Niederschläge gegeben und die Temperaturen seien zurückgegangen, sagte Meteorologe Nico Bauer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Auch komme es zunächst zu keinem stärkeren Wind, der zu einer Ausbreitung der Flammen führen könne.

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Laut dem DWD fiel bereits am Morgen etwas Niederschlag in dem betroffenen Gebiet. "Die großen Mengen waren das nicht, aber immerhin gab es ein paar Liter", sagte Bauer. Laut den Prognosen soll es nun im weiteren Tagesverlauf keinen Regen mehr geben, bevor dann am Dienstagvormittag wieder leichtere Niederschläge erwartet werden. Laut Vorhersage kann es mittelfristig dann sogar stärker regnen. So rechnen die Meteorologen am Mittwoch, Donnerstag und Freitag immer mal wieder mit kräftigeren Niederschlägen.

Der Brand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn war am Sonntag bis auf 300 Meter an die deutsche Grenze bei Monschau herangerückt, was zu einer Evakuierung von rund 30 Bewohnern im Dorf Kalterherberg geführt hatte.

Deutschlandweit sinkt Waldbrandrisiko

Generell bleibe in weiten Teilen Deutschlands in der zweiten Wochenhälfte das wechselhafte und nur noch mäßig warme Wetter erhalten. Dazu gibt es gebietsweise weitere schauerartige Regenfälle, teils sind auch Gewitter mit dabei, wie Bauer sagte.

Damit sinke auch das Waldbrandrisiko. Laut Waldbrandgefahrenindex liegt das Risiko am Dienstag fast in ganz Deutschland bei Stufe eins oder zwei. Das bedeutet, die Gefahr wird als gering oder sehr gering eingestuft.

Einzig im östlichen Mecklenburg-Vorpommern zeigt der Index noch Stufe drei: mittleres Risiko. Das Gleiche gilt für kleine Gebiete in Bayern und Baden-Württemberg. Für Mittwoch wird nur noch für kleine Gebiete ganz im Nordosten und ganz im Südwesten Stufe drei vorhergesagt./jto/DP/jha



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