HAMBURG (dpa-AFX) - Die deutschen Reeder haben die diplomatischen Bemühungen von Bundesaußenminister Johann Wadephul für eine sichere und freie Schifffahrt begrüßt. "Deutschland darf bei der Sicherheit der Seewege nicht Zuschauer sein", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger.
Für dich zusammengefasst:
Die Reeder begrüßen Wadephuls Initiative für sichere Schifffahrt.
Wadephul spricht mit Außenministern über die Lage an der Straße von Hormus.
Unsichere Seewege erhöhen Transportkosten und gefährden Exporte.
Wadephul wollte am Freitag in Istanbul mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan sowie Amtskollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien unter anderem über die Lage an der Straße von Hormus beraten.
Reeder: Deutschland braucht sichere Seewegen
Angriffe auf Handelsschiffe in der Golfregion und im Schwarzen Meer gefährdeten die Schifffahrt, so der VDR. Im Roten Meer hielten die Bedrohungen durch die Huthi an.
Unsichere Seewege machten jedoch große Umwege nötig, erschwerten Lieferungen und erhöhten die Transportkosten. "Als Handelsnation sind wir auf freie Seewege angewiesen - für unsere Exporte ebenso wie für die Versorgung mit Energie, Rohstoffen und Waren", sagte Kröger.
Deshalb sei die Initiative Wadephuls ein wichtiges Zeichen. "Jetzt gilt es, alle diplomatischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Angriffe zu beenden und freie Durchfahrten zu sichern."/fi/DP/jha
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.