- S&P Global Ratings senkte Metas Ausblick auf negativ.
- Meta plant Investitionen von 140 Milliarden US-Dollar in 2023.
- Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 26 Prozent.
- SpaceX-Hype:
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Nicolas Ebert Die Kreditwächter verlieren die Geduld mit Meta. S&P Global Ratings senkte am Freitag den Ausblick für den Facebook-Konzern von "stabil" auf "negativ". Die Bonitätsnote AA- bleibt vorerst bestehen. Der Grund sind die gewaltigen Ausgaben für künstliche Intelligenz. "Metas Fähigkeit, seine Investitionen in künstliche Intelligenz zu Geld zu machen, ist begrenzter als die seiner Konkurrenten", schreibt die Ratingagentur.
S&P zweifelt zudem, dass Meta seine Ausgaben wie erwartet zurückfährt. Die Agentur rechnet mit Investitionen von 140 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr und mehr als 225 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027. Der freie Mittelzufluss dürfte damit tief ins Minus rutschen, auf minus 22 Milliarden US-Dollar 2026 und minus 71 Milliarden US-Dollar 2027.
Gemietete Rechenzentren treiben die Schulden
Besonders kritisch sieht S&P die steigende Verschuldung. Meta mietet Rechenzentren wie die Großprojekte Beignet und Sopaipilla, statt Anleihen auszugeben. 2025 lag die Verschuldung noch beim 0,1-Fachen des operativen Gewinns vor Abschreibungen. 2028 dürfte es das 1,3-Fache sein. Ab dem 1,0-Fachen droht eine Herabstufung. "Wir widersprechen respektvoll der Behauptung von S&P über Metas Fähigkeit, künstliche Intelligenz zu Geld zu machen", erklärte Sprecher Kamran Mumtaz.
Dabei läuft das Kerngeschäft. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 26 Prozent auf 64,6 Milliarden US-Dollar. Doch die Investitionen von 34,9 Milliarden US-Dollar überstiegen bereits den operativen Mittelzufluss. Der freie Mittelzufluss drehte auf minus 2,1 Milliarden US-Dollar. Für das Jahr 2026 plant Meta Investitionen von 135 bis 145 Milliarden US-Dollar. Zur Finanzierung sammelt der Konzern über neue Aktien und Wandelpapiere rund 37,5 Milliarden US-Dollar ein. Weitere 60 Milliarden US-Dollar könnten über eine neue Klasse stimmrechtsloser Aktien folgen.
Meta ist nicht allein. S&P senkte zuletzt auch den Ausblick für den Chipkonzern Broadcom. Oracle stufte die Agentur auf BBB- herab, eine Stufe über Ramschniveau.
Aktie: Analysten bleiben zuversichtlich
Die Meta-Aktie verlor binnen eines Monats rund 14 Prozent und liegt seit Jahresbeginn leicht im Minus. Alle sieben bei Ariva erfassten Experten raten zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt gut 40 Prozent über dem Kurs.
Fazit
Das Werbegeschäft brummt, doch die Rechnung für künstliche Intelligenz wird immer größer. Neue Aktien verwässern die Anteile, steigende Schulden bedrohen die Bonität. Die Analysten sehen viel Luft. Wer einsteigt, setzt darauf, dass Meta die Milliarden bald in Gewinne verwandelt.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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