- Die Bank bleibt wegen Ermittlungen wochenlang geschlossen.
- Im Tresorraum liegen zehntausende Einzelgegenstände.
- Fast alle 3.250 Schließfächer wurden aufgebrochen.
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Zahlreiche Polizisten erfassten und fotografierten in der Filiale mit Unterstützung der Sparkasse systematisch die von den Einbrechern zurückgelassenen Dokumente und Gegenstände aus den Schließfächern. Dies geschehe unter notarieller Begleitung und könne noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, so die Sparkasse. Die Polizei hat nach dpa-Informationen ihre Kräfte auf rund 100 Beamte aufgestockt. Gearbeitet wird sieben Tage in der Woche, so die Mitteilung.
Chaos mit Tausenden Einzelobjekten im Tresorraum
Die Ermittlergruppe läuft unter dem Namen "Besondere Aufbauorganisation (BAO) Bohrer". Nach dpa-Informationen liegen in dem Tresorraum in einem chaotischen Durcheinander mehrere zehntausend Einzelgegenstände aus den mehr als 3.000 aufgebrochenen Schließfächern. Diese müssen erfasst, katalogisiert und zugeordnet werden.
Bei der Fahndung nach den Tätern gebe es keinen neuen Stand, sagte ein Gelsenkirchener Polizeisprecher auf Nachfrage.
Bei dem Millionen-Coup Ende Dezember hatten sich die Täter über ein Parkhaus Zutritt zu der Bank verschafft und ein großes Loch in eine Wand gebohrt, um in den Tresorraum zu gelangen. Fast alle 3.250 Kundenschließfächer der Sparkassen-Filiale im Stadtteil Buer wurden aufgebrochen.
Der Schaden wird noch ermittelt. Er soll nach ersten Schätzungen der Polizei im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen, könnte aber sogar noch deutlich höher sein./rs/DP/nas
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