MOSKAU (dpa-AFX) - Kremlchef Wladimir Putin hat eingeräumt, dass ukrainische Drohnenangriffe Russland schaden, aber keine kritischen Folgen hätten. Logistik- und Lagerkapazitäten müssten wiederhergestellt werden - auch unter Beteiligung des Staats, sagte er bei einer Sitzung des Rats für strategische Entwicklung und nationale Projekte und wies die Regierung an, ein entsprechendes Programm zum Wiederaufbau zu verabschieden.
Für dich zusammengefasst:
Putin räumt Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe ein.
Er kündigt Programm zum Wiederaufbau der Logistikkapazitäten an.
Das Wachstum des BIP wird für 2026 auf etwa 1 Prozent geschätzt.
Eine Reihe von Faktoren wirke sich auf das Wirtschaftstempo aus, darunter auch äußerer Druck und "Terrorangriffe auf Industrie- und Infrastrukturobjekte", sagte er. Die Dynamik der russischen Wirtschaft bezeichnete er als "bescheiden, aber positiv". Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts liege im Jahr 2026 bei etwa einem Prozent.
Russland überzieht die Ukraine seit knapp viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Als Teil seines Abwehrkampfes hat Kiew zuletzt seine Gegenangriffe im russischen Hinterland vor allem mit Drohnen ausgeweitet. Seit Wochen treffen ukrainische Drohnenangriffe immer wieder Logistikzentren des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Laut Experten sind dabei Milliardenschäden entstanden./ksr/DP/stw
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