Da die Stromerzeugung aus Braunkohle bereits im vergangenen Jahr nur noch knapp vor der Sonnenenergie lag, dürfte der Kohlestrom Ende des Jahres einen geringeren Anteil haben. "Sauberer Solarstrom wird 2025 voraussichtlich die Braunkohle bei der heimischen Stromerzeugung überholen", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW Solar.
Balkonsolar besonders gefragt
Nach Zahlen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) produzierten die Braunkohlekraftwerke im vergangenen Jahr 72,8 Terawattstunden Strom, die Solaranlagen mit 72,6 Terawattstunden nur geringfügig weniger. Prozentual entsprach das einem Braunkohle-Anteil von 15,61 Prozent an der deutschen Nettostromerzeugung, Sonnenstrom lag demnach bei 15,57 Prozent. Eine Terawattstunde sind tausend Gigawattstunden beziehungsweise eine Million Kilowattstunden.
Der Bundesverband rechnet vor allem bei den Balkonsolaranlagen mit weiterem rasantem Wachstum, allerdings liegt deren Anteil an der Gesamtstromproduktion nur bei etwa einem Prozent. Nach Schätzung des BSW Solar sind in der Bundesrepublik derzeit Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 105 Gigawatt in Betrieb./cho/DP/stk
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