- Das Geldvermögen der Haushalte stieg auf 9.389 Mrd. Euro.
- Das nominale Geldvermögen nahm um 165 Mrd. Euro zu.
- Ein Anstieg auf 10,03 Billionen Euro wird für 2025 erwartet.
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Gemessen am Vorquartal nahm demnach das nominale Geldvermögen um 165 Milliarden Euro zu. Ein wichtiger Grund: Die Menschen profitierten vom Anstieg der Aktienmärkte. Bei Aktien und sonstigen Anteilsrechten bezifferte die Bundesbank den Zuwachs auf 47 Milliarden Euro. "Trotz Handelsspannungen und geopolitischen Unsicherheiten erreichten US-Aktien Höchststände, auch europäische Aktien legten zu." Der deutsche Leitindex etwa hat 2025 um 23 Prozent zugelegt.
Allerdings ist hierzulande gemessen an der Bevölkerung ab 14 Jahren nur jeder Fünfte direkt oder indirekt am Aktienmarkt investiert, wie Zahlen des Deutschen Aktieninstituts zeigten. Viele Menschen parken Geld auf gering verzinsten Tages- oder Festgeldkonten, wo das Geld nach Abzug der Inflation an Wert verliert.
Nach den Zahlen der Bundesbank bauten die privaten Haushalte im dritten Quartal sowohl Bargeld (plus 11 Milliarden Euro) als auch Sichteinlagen auf, etwa Gelder auf dem Girokonto (plus 23 Milliarden Euro).
Neuer Rekord 2026 erwartet
Erst kürzlich hatte die DZ Bank für das Gesamtjahr 2025 einen Anstieg des Geldvermögens auf den Rekord von 10,03 Billionen Euro hochgerechnet. Für 2026 prognostizierte das Institut einen weiteren Anstieg um gut fünf Prozent auf 10,5 Billionen Euro.
Sowohl die Bundesbank als auch die DZ Bank berücksichtigen in ihren Analysen Bargeld und Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Immobilien werden nicht eingerechnet.
Das gewaltige Geldvermögen in Deutschland ist nach früheren Angaben der Bundesbank ungleich verteilt. Etwa die Hälfte entfällt auf die vermögendsten zehn Prozent: etwa vier Millionen Haushalte. Dort mehrt sich das Vermögen kräftiger, weil sie im Schnitt stärker in Aktien und Fonds investieren als ärmere Haushalte. Am unteren Ende der Skala finden sich laut Bundesbank etwa 20 Millionen Haushalte, auf die nur acht Prozent des Geldvermögens entfällt./als/DP/nas
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