"Viel Rauch um nichts. Dieser Eindruck drängt sich bei der Lektüre des wissenschaftlichen Berichts zur Cannabislegalisierung auf. Ein Anstieg des Konsums, der auf die Reform zurückgeführt werden könnte, ist für die Suchtforscher, Ärzte und Kriminologen der Kommission nicht erkennbar. Längere Trends scheinen sich fortzusetzen. Während der Konsum bei Jugendlichen stabil oder sogar leicht rückläufig ist, nimmt er bei Erwachsenen leicht zu. Immer mehr Konsumierende beziehen Cannabis aus legalen Quellen, womit der Schwarzmarkt teilweise verdrängt wird. Diese unspektakuläre Bestandsaufnahme der unabhängigen Experten scheint der in dieser Frage zu Pöbeleien neigende Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nicht wahrgenommen zu haben oder wahrnehmen zu wollen. Allen Kassandrarufen zum Trotz ist Deutschland nicht zum Paradies für Kiffer geworden und die Jugend nicht dem kollektiven Rausch verfallen."/yyzz/DP/stw
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