Man weiß kaum, was mehr deprimiert: Das seit dreieinhalb Jahren währende Sterben in der Ukraine oder der große, meist leere Töne spuckende US-Präsident. Jetzt also mal wieder spektakuläre Ankündigungen: "Großartige Fortschritte" in den Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, heißt es aus dem Weißen Haus, ein Gipfeltreffen soll es gar gaben und das in den nächsten Tagen. Natürlich weckt eine solche Nachricht Hoffnungen: Selbst wenn das Spitzengespräch erstmal "nur" so etwas wie ein Ende der gegenseitigen Luftangriffe brächte, wäre das besser als alles andere bisher. Und zugleich ist das Misstrauen groß: Wegen Putin sowieso, aber eben auch wegen Trump. Nicht ausgeschlossen nämlich, dass das Ganze mal wieder ein Ablenkungsmanöver ist: Schließlich naht das Ende der von ihm gesetzten Frist für ein Einlenken Putins. Trump müsste also Ernst machen mit den angedrohten Sanktionen./yyzz/DP/zb
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