"Der schockstarre Autofahrer-Blick auf die Spritpreise verdrängt ein weiteres Problem aus der Wahrnehmung: die leeren deutschen Gasspeicher und die im Schatten der Ölpreise ebenso explodierten Preise für Gas. Damit ist klar: Selbst bei einem schnellen Ende des Iran-Kriegs droht Privathaushalten wie Industrie spätestens im Winter 2026/27 ein Kostenschock. Es rächt sich, dass die Speicher schon zu Beginn des Winters 2025/26 historisch niedrige Füllstände aufwiesen; die Bundesregierung hatte die Vorgaben im Vertrauen auf neue Flüssiggasterminals in Wilhelmshaven, Stade, Brunsbüttel und Mukran auf Rügen leichtfertig gelockert. Die Folge: Es muss nun mehr und viel teureres Gas gebunkert werden. Zudem kommt über die Terminals fast nur US-Flüssiggas - und weil in den Niederlanden als weiterem großen Lieferanten die Förderung sinkt, steigt die Abhängigkeit von den USA. Das ist angesichts des unberechenbaren und wegen des deutschen "Neins" zum Iran-Krieg erbosten Donald Trump höchst gefährlich."/DP/jha
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