"Dass die Bundesregierung die deutsche Videospiel-Branche stärker unterstützen will, ist definitiv der richtige Schritt - und ein ziemlich heikler zugleich. Denn insbesondere der Markt für große Spiele ist völlig überheizt: Die Produktion eines Titels kann Hunderte Millionen Euro verschlingen. Häufig wird selbst das kleinste Risiko vermieden und jedem Trend hinterhergerannt. Besser aufgehoben wären staatliche Zuschüsse bei den Indie-Spielen. Kleine, von unabhängigen Studios entwickelte Titel, die sich spielerisch und künstlerisch wesentlich mehr trauen als große Branchenvertreter. Würde der Bund hier seinen Förderschwerpunkt setzen, hätte das gleich mehrere Vorteile. Erstens sind die benötigten Investitionen für ein Indie-Spiel deutlich geringer, mehr Firmen würden von den staatlichen Zuschüssen profitieren. Zweitens könnte die Regierung zeigen, dass sie Videospiele auch als künstlerisch anspruchsvolles Medium ernst nimmt."/yyzz/DP/nas
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