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Pressestimme/'Tages-Anzeiger': Warum Trump Unfug verbreitet

ZÜRICH (dpa-AFX) - Zum Zollurteil des Obersten Gerichtshofs in den USA und der Rede von Präsident Donald Trump zur Lage der Nation schreibt der Schweizer "Tages-Anzeiger" am Donnerstag:

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Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

"Mit dem Zollurteil hat Trump seinen Knopf verloren, auf den er immer dann drückte, wenn ihm etwas nicht gefiel. (...) Mit dieser Wut und Willkür kann Trump künftig nicht mehr agieren. (...) Hinzu kommt: Die Zolleinnahmen, die nun wegfallen, reißen ein Loch in den Haushalt der USA. Auch etliche einflussreiche Stimmen innerhalb der Maga-Bewegung halten die hohe Verschuldung für eine Gefahr. Sie dürften bald so laut werden, dass Trump sie nicht mehr ignorieren kann. Auch die Zwischenwahlen rücken immer näher. Viele republikanische Abgeordnete dürften ihre eigene Wiederwahl über ihre Loyalität zu Trump stellen.

Ein anderer US-Präsident würde in einer solchen Lage versuchen, Kompromisse zu finden und auf seine Gegner zuzugehen. Aber das ist nicht Trumps Stil. Bei seiner Rede zur Lage der Nation beschimpfte er die Demokraten in gewohnter Manier. Und er flüchtete sich noch mehr ins Fantastische, als man es ohnehin von ihm gewohnt ist. Die Zolleinnahmen würden bald so sehr sprudeln, dass die Amerikaner keine Einkommenssteuer mehr zahlen müssten, behauptete er. Ein Präsident auf dem Höhepunkt seiner Macht hätte es nicht nötig, einen solchen Unfug zu verbreiten."/oe/DP/zb


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