Die Vorschläge der Kommission zur Reform des Gesundheitswesens werden der Branche einiges abverlangen. Eine Finanzlücke von 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr lässt sich nicht mit ein paar harmlosen Taschenspieler-Tricks stopfen. Apotheker, Pharmaindustrie, Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und auch die Kassen selbst werden einen erheblichen Beitrag leisten müssen, zumal das Defizit in den kommenden Jahren eher größer werden dürfte. (.) Es wird kompliziert. Es wird vor allem laut, denn die Betroffenen werden sich das nicht gefallen lassen wollen. Die Wucht der Proteste wird die Politik massiv treffen. Offen ist, ob die Koalition über ausreichend Kraft und den Rückhalt verfügt, diesem Druck standzuhalten. Die überhastete Reaktion auf die Preisexplosionen bei Benzin und Diesel lässt daran zweifeln./yyzz/DP/zb
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