- Seit 2014 sind fast 35.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken.
- Die Seenotretter haben es zunehmend schwerer.
- Operation Mare Nostrum endete 2014 und wird nicht fortgesetzt.
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"Fast 35 000 Menschen sind seit 2014 laut UN auf ihrem Weg nach Europa ertrunken. Der Schrecken ist längst auf eine kalte Statistik reduziert. In Zukunft stehen die Zeichen auf Abschottung, Abschreckung, Abschiebung und die Auslagerung von Asylverfahren. Die Arbeit der Seenotretter im Mittelmeer wird damit noch schwieriger. Allen Anfeindungen zum Trotz versuchen sie, die Lücke zu schließen, die sich nach dem Ende der Operation Mare Nostrum 2014 aufgetan hat. Dabei ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit Europas, das sich gerne als Hort der Menschenrechte darstellt, das Massensterben zu verhindern. Im Moment wird aber genau das Gegenteil getan, die Aktivisten werden behindert, kriminalisiert und diffamiert. Dabei sind sie es, die zutiefst menschlich agieren. Mit ihrer Mission lösen sie aber in unserer Wohlstandsgesellschaft Irritationen aus, denn sie geben durch ihr Tun den kalten Statistiken ein Gesicht. Sie halten Europa den Spiegel vor, das vor dem Sterben im Meer die Augen verschließt."/yyzz/DP/nas
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