"Die Lage erinnert fatal an 2015: In Europas Hinterhof tobt ein Konflikt, der Menschen in die Flucht treibt. Damals war das der Bürgerkrieg in Syrien, heute sind es die Angriffe auf den Iran. In den vergangenen zehn Jahren kamen eine Million Syrer allein nach Deutschland. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber: Die Verhältnisse unterscheiden sich sehr. Viele Iraner hoffen auf einen Regimewechsel in Teheran - ein Motiv, der Heimat erst einmal nicht den Rücken zu kehren, sondern auszuharren, um einen Neuanfang mitgestalten zu können. Zudem sind die Fluchtwege aus dem Nahen Osten nach Europa weitgehend versperrt - von der Türkei bis zur Balkanroute. In Deutschland lebt die größte iranische Community Europas. Die meisten, die ihr angehören, sind gut ausgebildet und integriert. Fast die Hälfte hat einen Hochschulabschluss, knapp zwei Drittel arbeiten - markante Unterschiede zu vielen Migranten, die nach 2015 kamen. Insofern gibt es Gründe, die Risiken nicht aus dem Blick zu verlieren. Aber keine Gründe für Panikmache."/yyzz/DP/nas
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