- Donald Trumps Grönland-Äußerungen sind kein Ausrutscher.
- Europa verlässt sich weiter auf Washington, obwohl stark.
- Trump stresst die NATO und gefährdet das Bündnis.
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"Donald Trumps Grönland-Äußerungen sind kein Ausrutscher, sondern Symptom einer Außenpolitik der Drohung und vollendeten Tatsachen. Sein Venezuela-Einsatz zeigt: Provokationen können Gewalt nach sich ziehen und verschieben politische Maßstäbe. Diese Kanonenboot-Politik ersetzt Diplomatie durch militärische Macht. Spielt ein US-Präsident mit Völkerrechtsbrüchen, zersetzt er die regelbasierte Ordnung. Autoritäre wie Putin erhalten eine Blaupause: Macht setzt sich durch, Recht wird Verhandlungsmasse. Grönland macht diese Logik existenziell spürbar. Wird die Insel als Objekt behandelt, das man "braucht" und sich nimmt, trifft das die Menschen vor Ort ins Mark. Europa verlässt sich wider besseres Wissen weiter auf Washington - obwohl wirtschaftlich stark. Aber der Kontinent ist politisch zerstritten. Gleichzeitig stresst Trump die NATO: Droht ein Mitglied einem anderen, wird das Bündnis ausgehöhlt. Europa muss Trump wörtlich nehmen - oder riskiert eine Welt, in der Macht vor Recht geht."/yyzz/DP/nas
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