Ein Politikwechsel und die dazu notwendige Stimmung standen bei dieser Wahl von vornherein nicht zur Debatte. Die Mehrheit der Wähler, die sich selbst immer noch in der demokratischen Mitte verortet, wusste schon lange, dass sie keinen echten Politikwechsel wählen wird. Die Große Koalition war schon seit Monaten die einzige realistische Regierungsoption, und so glich auch der Wahlkampf der beiden großen Parteien einem langweiligen Nichtangriffspakt. Gordon Schnieder wird mit einer demoralisierten und nach 35 Jahren an der Macht personell erschöpften SPD nun rasch eine schlagkräftige Regierung bilden müssen. Eine extrem gestärkte AfD wartet mit Sicherheit nur darauf, nach Berliner Muster eine "GroKo" als Ampel-Nachfolgerin nach Kräften zu destabilisieren./yyzz/DP/zb
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