"Der Staat saniert seinen Haushalt auf Kosten der Schwächsten. Diesen Eindruck erweckt die geplante Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CSU). Senioren sollen erst bei stärkerer Pflegebedürftigkeit und bei längerem Aufenthalt im Pflegeheim mehr Geld aus der Pflegekasse bekommen. Damit werden Kosten verschoben weg von der Sozialversicherung und hin zu den Betroffenen und Angehörigen. Der demografische Wandel ist aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und erfordert den Umbau des Pflegesystems. Konkret heißt das: Die Basis der Beitragszahler um Beamte und Selbstständige erweitern. Versicherungsfremde Leistungen wie Corona-Kosten und Rentenbeiträge für pflegende Angehörige mit Steuern aus dem Staatshaushalt begleichen. Vorstufen der stationären Heimpflege - etwa Tagespflege und Kurzzeitpflege - ausbauen. Und vor allem Prävention stärken: Damit die Menschen im Alter länger gesund bleiben."/yyzz/DP/nas
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