"Die jungen Leute, die protestiert haben, sind nicht nur bequem oder politisch verführt. Sie reagieren auf eine Politik, die sich aus ihrer Sicht zu oft über ihre Köpfe hinweg abspielt. Wer auf marode Schulgebäude, gestrichene Jugendtreffs oder die schwarz-rote Rentenpolitik blickt, kann den Ärger nachvollziehen. Auch die Corona-Politik, die den Schutz der Älteren ernster nahm als die Zukunftssorgen der Jüngeren, hat viel Vertrauen junger Menschen zerstört. Sie reagieren mit Skepsis, wenn Politiker ihnen nun mit "Pflichtgefühl" und "Verantwortung" kommen. Darum ist es richtig, dass junge Menschen sich einmischen, statt sich mit der Rolle als Adressaten behördlicher Schreiben zu begnügen. Wer von ihnen verlangt, im Extremfall das Leben oder wertvolle Lebenszeit in den Dienst eines verteidigungsbereiten Staates zu stellen, muss mit ihnen intensiver über Bedrohungslagen und Bündnisverpflichtungen reden."/yyzz/DP/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.