"Wenn immer nur Arbeit mit den steigenden Kosten belastet wird, machen höherer Ausgaben Arbeit immer teurer. Gleichzeitig spielt Arbeit aber beim Volkseinkommen eine immer geringere Rolle. Das heißt, ein immer größerer Anteil des Volkseinkommens fließt an den Sozialkassen vorbei. Das sind zum einen Gewinne der Unternehmen. Das sind zum anderen auch massive Anstiege bei Kapitalerträgen aus Aktien, Zinsen und Mieten. Letztere unterliegen zwar der Kapitalertragssteuer von 25 Prozent. Richtung Pflege- oder Krankenkasse fließt da aber nix. Wenn wir aber ernsthaft über Reform der Pflegeversicherung reden wollen, dann gehören Kapitaleinkünfte auf die Agenda. Zur Sicherung der Pflege und Gesundheit - und der sozialen Gerechtigkeit."/DP/jha
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