"Dass in Wolfsburg am Donnerstag dicke Luft herrschen wird, daran besteht kein Zweifel. In der VW-Zentrale versammelt sich der Aufsichtsrat; vor den Werkstoren wird die IG Metall mobilmachen. Es sollte klar sein: Ein Weiter-so kann sich Volkswagen nicht erlauben. Die Rekordabsätze von vor einigen Jahren werden auf absehbare Zeit nicht mehr erreicht. Dass Ministerpräsident Olaf Lies bereits erklärt hat, mit ihm seien höchstens moderate Sparmaßnahmen möglich, klingt nach Realitätsverweigerung. Wenn die Kosten nicht gesenkt werden, hat VW in Deutschland keine Zukunft. Zur Wahrheit gehört allerdings auch: Sparprogramme können Zeit kaufen, sie ersetzen aber keine Strategie. Ohne Strategie droht VW, im globalen Wettbewerb zerrieben zu werden."/yyzz/DP/he
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