"Die Methode von Friedrich Merz, mit Zurückhaltung zu führen, kommt an ihre Grenze. Jetzt, da der Irankrieg den Aufschwung gefährdet, da Katherina Reiche mit ihren Alleingängen das Kabinett blamiert und die SPD immer noch allen Ernstes die Steuern erhöhen will, schlägt zwangsläufig die Stunde des Kanzlers. In diesem Durcheinander ist Merz gezwungen, seine Zurückhaltung aufzugeben. Nie hatte er mehr Prokura für einen robusten Führungsstil. Nie war es plausibler, spürbare Entlastungen der Unternehmen und Leistungsanreize für Arbeitnehmer gegen die SPD durchzusetzen. Der Koalitionszoff komme gerade, vor dem angekündigten Sommer der Reformen, zur Unzeit, heißt es. Dabei stimmt womöglich das Gegenteil. Merz hat jetzt viele dornige Chancen."/yyzz/DP/he
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