"Alkohol, Nikotin, Zucker - der Deutschen Lieblingsgifte stehen hoch im Kurs. Tatsächlich ist es bemerkenswert, wie leichtfertig der Staat dem Konsum schädlicher Genussmittel, trotz aus dem Ruder laufender Gesundheitskosten, Vorschub leistet. Dass der Ärzteverband Marburger Bund nun höhere Steuern auf Alkohol, Nikotin und eine dezidierte Zuckerabgabe fordert, und die Einnahmen in Gesundheitsprävention und Aufklärung fließen lassen will, zeugt weniger von Moralismus als von ökonomischer Vernunft. Denn Genuss ist das eine, gesundheitliche Folgekosten sind das andere. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes oder Sucht belasten das Gesundheitssystem jährlich mit Milliarden. Die Allgemeinheit trägt, was Einzelne sich günstig gönnen."/yyzz/DP/he
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