"Maßnahmen, die der Ohnmacht in der Migrationspolitik Einhalt gebieten wollen - etwa Grenzkontrollen - gelten den Augen zahlreicher linker Kräfte als Teufelszeug. Unter Triumphgeheul jazzten sie jetzt die Eilentscheidung eines Landesverwaltungsgerichts zum Urteil mit bundespolitischer Relevanz hoch. Obwohl es genau für das Dilemma steht, um das es geht: Drei Menschen, die nachweislich aus einem sicheren EU-Staat in Deutschland einreisen wollten, dürfen nicht an der Grenze zurückgewiesen werden, weil dieser sichtbare Fakt erst noch behördlich geprüft werden und wahrscheinlich mithilfe wohlmeinender Asylorganisationen durch alle juristischen Instanzen gehen wird. So menschenfreundlich ihre Motive auch sein mögen: Sie zementieren, ja feiern die Ohnmacht. Wer das nicht bedenkt, sollte sich über die mit ihr einhergehenden Wahlergebnisse nicht wundern."/yyzz/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.