"Es sind die Sozialdemokraten, die das Tempo der Reform bestimmen, und nicht Merz. Das allein sind schon schlechte Voraussetzungen für ein Reformjahr. Schlechter ist noch, dass auch die Bürger eher nicht in der Laune für Veränderungen sind. Die meisten beurteilen zwar die Lage des Landes als schlecht, sie spüren aber die Konsequenzen nicht, denn die eigene Lage gilt genauso vielen als "gut" bis "sehr gut". Daraus ergibt sich ein widersprüchliches Bild. Die meisten Bundesbürger wollen, dass der Staat seine Leistungen ausweitet. Sie wollen aber auch weniger Steuern und Abgaben zahlen. Sie stimmen Finanzierungskonzepten zu, von denen sie glauben, sie selbst seien dadurch nicht betroffen, wie etwa Erbschaftsteuer und Vermögensteuer."/DP/jha
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