"Die Verzögerung, die man in Berlin im vergangenen Sommer noch als angemessen betrachtet haben mag - soll er doch warten, der Gegner China! -, will allerdings heute, zu Beginn des zweiten Jahres der Ära Trump II, nicht mehr so recht in die politische Großlandschaft passen. Mit den USA geht es für Berlin nicht weiter wie bisher: Setzt man Washington nichts aktiv entgegen, dann wird der US-Präsident seinen schmerzhaften Zollhebel immer und immer wieder anlegen, bis die deutsche Industrie komplett in die Vereinigten Staaten abgewandert und die Bundesrepublik zum Agrarland geworden ist. Also muss man Gegengewichte schaffen. Dafür reichen Indien, der Mercosur, vielleicht noch diverse weitere Handelspartner nicht aus, dafür braucht man ein zumindest erträgliches Verhältnis zum Wirtschaftsriesen China."/DP/jha
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