"Bei den Landtagswahlen im Herbst in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte es starke Zugewinne der AfD geben. Im schlechtesten aller Szenarien könnte die Partei sogar einen Ministerpräsidenten stellen und damit die politische Statik auf Bundesebene gefährlich ins Rutschen bringen. Gerade deshalb ist die Idee des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück, klare rote Linien für den Umgang mit der AfD zu definieren, durchaus bedenkenswert. Sie würde die Partei zwingen, Farbe zu bekennen. (.) Die AfD könnte sich dann kaum länger hinter Opfererzählungen und pauschalen Vorwürfen gegen sie verstecken. Sie müsste erklären, warum sie extremistische Kräfte in den eigenen Reihen duldet, warum sie Europa schwächen will und warum sie gegenüber Putin so auffällig nachsichtig auftritt. Es würde sich ziemlich sicher zeigen: In ihrer aktuellen Verfasstheit kann die AfD weder Gesprächspartner noch Koalitionspartner sein."/yyzz/DP/he
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