"Noch viel bedrückender ist die Erkenntnis, dass offenbar alle bei der Reform der Grundsteuer formulierten Ziele verfehlt wurden. Zumindest deutet das aktuelle Grundsteuerranking des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund mit ersten Zahlen nach der Reform darauf hin. Einfach, gerecht und aufkommensneutral sollte es nach der Reform zugehen. Aber: Einfach kann die Grundsteuer schon mit Blick auf die acht Modelle nicht sein. Gerecht - so wie es das Bundesverfassungsgericht vor sieben Jahren eingefordert hat - wirkt die Reform auch nicht. Denn bei vergleichbaren Immobilien und Grundstücken wird die Grundsteuer laut den Daten mit einer Spannbreite von 258 Euro (Zwickau) bis 1377 Euro (Tübingen) festgesetzt. Und "aufkommensneutral" wurde die Grundsteuer auch nicht ausgestaltet: In den 100 größten Städten ist sie im Schnitt gestiegen, vielerorts haben sich die Beträge im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt."/DP/jha
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