"Für Xi Jinping, der China als globalen Akteur positioniert hat, verengt sich spürbar der geopolitische Spielraum. Wenn der Staats- und Parteichef am Donnerstag die Bühne in der Großen Halle des Volkes in Peking zum Volkskongress betritt, zeigt sich ein Mann, der längst nicht mehr der Gestalter ist, der er gern sein möchte - sondern auch ein Getriebener auf einem Spielfeld, das die USA unter Donald Trump aggressiv dominieren. Für China, das sich gern als stabiler und verlässlicher Partner in einer unruhigen Weltordnung geriert, stellt sich die Frage, ob diese Strategie noch angemessen in dieser Zeit ist. Wirtschaftliche Anreize mögen für die Staaten des globalen Südens, an deren Spitze China sich sieht, in Friedenszeiten überzeugend wirken. Gegen direkte militärische Aktionen der USA sind sie jedoch weitgehend machtlos."/yyzz/DP/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.