Trotz aller Missstände kehren mehr Bulgarinnen und Bulgaren in ihre Heimat zurück als auswandern. Zwar können weder die EU noch der Euro alle internen Probleme der Mitgliedstaaten lösen. Doch auf das Ventil der Abwanderung der Unzufriedenen können Bulgariens Strippenzieher kaum mehr vertrauen: Selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht mehr zur Flucht in die Emigration gezwungen fühlen, können Fehlentwicklungen leichter korrigieren. Der positive Migrationssaldo ist ein Indikator dafür, dass die EU-Integration zumindest bei der allmählichen Angleichung der Lebensverhältnisse funktioniert: Wann Bulgarien seinen Titel als Europas rote Laterne abgeben kann, ist nur eine Frage der Zeit./yyzz/DP/zb
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