"Auch in Israel geben Umfragen nicht unbedingt die Stimmung der Bevölkerung wieder. (...) Bleibt es beim Auszählungstrend vom Mittwochnachmittag, dann wäre der Likud weiter die stärkste Kraft in der Knesset. (...) Sich vor allem als redliche und gemäßigte Alternative anzubieten, hat seinem Herausforderer Eisenkot offenbar nicht den erhofften Wahlsieg gebracht. (...) Dass erst einmal beide Anspruch auf die Regierungsbildung erhoben haben, Netanjahu wie Eisenkot, spricht ebenfalls nicht für eine schnelle Lösung. Eigentlich stehen wichtige Entscheidungen an: Gaza, Libanon, Iran, Westjordanland - nirgends gibt es echte Stabilität, auch keine Aussicht darauf. Allzu lang sollte die Phase der politischen Ungewissheit in Israel also nicht dauern, auch wenn seine Feinde heute deutlich schwächer sind als am 7. Oktober 2023."/DP/jha
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