In den ersten Handelsminuten fiel der Gaspreis wieder etwas zurück und wurde zuletzt bei 37,67 Euro gehandelt und damit mehr als einen Euro höher als am Vortag. Ursache für den Preissprung an den Rohstoffmärkten ist ein israelischer Militärschlag gegen den Iran. Neben dem Preis für Erdgas sind auch die Notierungen für Rohöl kräftig gestiegen.
Der Abzug von US-Botschaftspersonal aus dem Nachbarland Irak hatte am Vortag bereits Hinweise auf einen bevorstehenden Angriff gegeben. Im Zuge des israelischen Angriffs ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) eine der wichtigsten iranischen Atomanlagen zum Ziel geworden. Zuletzt hat der Iran nach israelischen Angaben mehr als 100 Drohnen in Richtung Israel geschickt.
Für die weiteren Reaktionen an den Finanzmärkten werde entscheidend sein, wie stark der Iran zurückschlagen werde, heißt es in einer Einschätzung von Analysten der Dekabank. Zudem werde auch viel davon abhängen, ob der Iran auch US-Ziele ins Visier nehmen werde, dem engsten Verbündeten Israels./jkr/jha/
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