- Die Polizei im Iran warnt vor bewaffneten Aufständen.
- Proteste dauern seit sieben Tagen an mit Todesfällen.
- Es gibt landesweit Angriffe auf öffentliche Einrichtungen.
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Die vor allem von einer Wirtschaftskrise und sehr hoher Inflation ausgelösten Proteste dauern inzwischen seit sieben Tagen an. Wie schon bei früheren Protestwellen hält sich die Regierung erneut mit genauen Informationen zurück. Dennoch berichteten auch staatliche Medien von "politischen Unruhen" mit bislang mindestens zehn Todesfällen und 30 Festnahmen. Aktivisten zufolge liegen die tatsächlichen Zahlen deutlich höher, da sich die Unruhen auf das ganze Land ausgeweitet haben.
Die Nachrichtenagentur Fars hingegen, die iranischen Hardlinern und den Revolutionsgarden nahesteht, sprach davon, dass es landesweit Angriffe auf öffentliche Einrichtungen gebe. Verantwortlich dafür seien ausländische Söldner, die Monarchisten nahestünden, so die Lesart.
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, hatte zuvor zu Protesten in der Hauptstadt aufgerufen. Wie viel Einfluss der im Exil lebende Pahlavi auf die Proteste hat, ist unklar.
Präsident Massud Peseschkian zeigte sich angesichts der Proteste zunächst verständnisvoll und signalisierte Dialogbereitschaft. Doch nach einer Eskalation der Proteste rief er zur Beendigung der Unruhen im Namen der nationalen Solidarität auf. Er versprach Reformen./pey/str/DP/he
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