- Nach Stromausfall in Berlins Südwesten gibt es Entwarnung.
- Stromversorgung wurde wiederhergestellt um 22.00 Uhr.
- 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen waren betroffen.
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Am Morgen hatte eine großflächige Warnung unter anderem per App bei vielen Menschen für Verwunderung gesorgt. Darin hieß es: "Achtung! Warnung Stromausfall für Berlin: Informieren Sie sich in bekannten Warnmedien." Verbraucher wurden aufgefordert, Notstromaggregate vom Netz zu nehmen, um Schäden zu vermeiden.
Laut Innenverwaltung sind im bundesweiten Warnsystem MoWaS (Modulares Warnsystem) Textvorgaben für unterschiedliche Warnkategorien und Dringlichkeitsstufen voreingestellt. Diese könnten nicht vor Ort verändert werden, erklärte eine Sprecherin.
"Eine Aktivierung des Cell Broadcast über MoWaS in ganz Berlin war zwingend notwendig, um alle potenziell Betroffenen in der Stadt zu erreichen und über die zu treffenden Maßnahmen bei der bevorstehenden Stromaufschaltung zu informieren", so die Sprecherin. Werde auf diese Art gewarnt, laute die Formulierung auch automatisch "Extreme Gefahr". Die Energieversorgung war am Vormittag wieder angelaufen.
Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf hatte eine der linksextremistischen "Vulkangruppen", die seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschläge auf die öffentliche Infrastruktur verübt haben sollen, die Tat für sich reklamiert. Am Samstagmorgen waren im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom./mvk/DP/jha
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