Am Markt wird auf die jüngste Entwicklung im Zollstreit zwischen den USA und der Europäischen Union verwiesen, die auf eine Entspannung hindeutet und die Sorge vor den Auswirkungen des Handelskonflikts dämpfte. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump erst kürzlich angedrohte Zölle auf Waren aus der EU zunächst bis Anfang Juli verschoben.
Marktbeobachter sprachen von einem insgesamt impulsarmen Wochenauftakt am Ölmarkt. Im weiteren Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Außerdem ist in den USA Feiertag. Daher wurde am Ölmarkt im weiteren Handelsverlauf eher nicht mit stärkeren Impulsen gerechnet.
Allerdings dürfte die Förderpolitik des Ölverbunds Opec+ weiter im Fokus der Anleger bleiben. "Wir gehen davon aus, dass die Gruppe ihr Angebot erneut deutlich erhöhen wird, sodass der Markt in der zweiten Jahreshälfte gut versorgt ist", sagte Rohstoffexperte Warren Patterson von der ING Bank. Zuletzt waren am Markt Medienberichte unter Berufung auf Delegierte der Opec+ aufgetaucht, die eine weitere Anhebung der Fördermenge ab Juli in Aussicht gestellt haben. Durch diese Berichte waren die Ölpreise in der vergangenen Woche zeitweise deutlich belastet worden./jkr/stk
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