Die Preise profitierten zuletzt von einem schwächeren US-Dollar. Der Dollar war zu allen wichtigen Währungen unter Druck geraten, auch wenn er sich am Dienstag ein wenig erholte. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger in anderen Währungsräumen günstiger. Dies stützte die Nachfrage.
Zudem werden die Ölpreise durch anhaltende geopolitische Spannungen gestützt. Es gab es bei den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine keine sichtbaren Fortschritte. Auch bei den Atomgesprächen mit dem Iran gab es keine Fortschritte. Der Iran will nach Angaben von Außenamtssprecher Ismail Baghai auf keinen Fall auf eine eigenständige Urananreicherung verzichten. Aus beiden Ländern dürfte zunächst also nicht mehr Rohöl auf den Markt kommen.
Die Ausweitung der Fördermenge am Wochenende durch den Ölverbund Opec+ hatte die Ölpreise nicht nachhaltig belastet. Eine Kerngruppe des Ölkartells Opec+ setzt ihre Ausweitung der Fördermengen im Sommer fort. Die Ausweitung im Juli um 411.000 Barrel je Tag war weitgehend erwartet worden./jsl/jkr/mis
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