- Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister sieht Deutsche als fleißig.
- Deutschland hat eine sehr hohe Erwerbsquote.
- Laumann äußert sich kritisch zu 'Lifestyle-Teilzeit'.
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"Lifestyle-Teilzeit" sorgt für Diskussionen
Seit Monaten zielen Forderungen aus der Union bis hin zum Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf mehr Arbeitsmoral in Deutschland ab. Zuletzt hatten Teile der Union gefordert, den Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit einzuschränken und mit der Formulierung "Lifestyle-Teilzeit" für Aufregung gesorgt. In der Spitze der Partei wird der Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) jedoch nicht unterstützt. So wird ihm beim CDU-Parteitag im Februar eher keine Chance eingeräumt. Auch Laumann erklärte nun, der Antrag werde in dieser Form nicht durchkommen.
Er betonte: "Wir haben andere Probleme zu lösen, als über den Rechtsanspruch auf Teilzeit zu diskutieren." Er fügte hinzu: "Die Menschen sollten die Freiheit haben, solche Entscheidungen für sich zu treffen." Wenn jemand aus persönlichen Gründen Teilzeit arbeite und dafür auf einen Teil seines Lohns verzichte und nicht dem Staat auf der Tasche liege, "ist das nichts, wo die Politik eingreifen sollte".
"Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl"
Dass Menschen wegen ihrer individuellen Lebensgestaltung in Teilzeit gingen, sei kein Massenphänomen, betonte Laumann. Viele würden Kinder großziehen oder Angehörige pflegen. Mit Blick auf den Begriff "Lifestyle-Teilzeit" sagte Laumann, man sollte bei dem Thema aufpassen, wie man formuliere. "Ich würde mir bei der Diskussion von dem einen oder anderen manchmal ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wünschen."/thn/DP/zb
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