dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 181

Neues Zentrum in Berlin unterstützt Ukrainer bei Rückkehr

BERLIN (dpa-AFX) - Mit einer neuen Anlaufstelle in Berlin will die ukrainische Regierung künftig ihre Landsleute bei der Rückkehr unterstützen. Der sogenannte Unity Hub soll Ukrainerinnen und Ukrainern außerdem helfen, die Verbindung in ihr Heimatland zu halten. Das Zentrum ist das erste seiner Art in Europa und soll am Mittwoch für das Publikum öffnen. In Tschechien und Schweden sollten weitere Zentren folgen, sagte der ukrainische Sozialminister Denys Uljutin.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Das Brandenburger Tor in der deutschen Hauptstadt Berlin.
Quelle: - pixabay.com:

In Deutschland leben mehr als eine Milliion Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind. In dem Zentrum können sie sich zum Beispiel Ausweisdokumente ausfertigen oder sich beraten lassen zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen in Deutschland und der Ukraine. Wer in die Ukraine zurückkehren will, bekommt Hilfe bei der Suche nach Arbeit und Wohnung. Auch Ukrainer, die in ihrem Heimatland Unternehmen gründen wollen, erhalten Unterstützung. Neben ukrainischen Nichtregierungsorganisationen ist zum Beispiel das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR vertreten.

Aufnahme in EU erfolgt nach Massenzustromrichtlinie

Die Bundesregierung unterstützt das neue Zentrum, indem sie die Miete für die weitläufigen Räumlichkeiten in Berlin-Mitte übernimmt.

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine finden in der Europäischen Union nach der sogenannten Massenzustromrichtlinie Aufnahme. Zuletzt ist sie im vergangenen Juli verlängert worden - bis zum 4. März 2027. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, man gehe von einer weiteren Verlängerung aus./hrz/DP/nas

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend